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  KURZNACHRICHTEN  

           
 
EV Füssen
(OLS)  Nach Fabio Sarto haben die Ravensburg Towerstars nun auch Torhüter Bruno Cicek, Verteidiger Ryan Odude und Stürmer Anselm Gerg mit Förderlizenzen für den EVF ausgestattet. Zuvor waren diese noch für den EV Lindau spielberechtigt
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Vom Hamburger SV wechselt Stürmer Noel Timmermann zu den Icefighters. Der 21-Jährige wechselte erst in der Sommerpause vom ECW Sande zum HSV. Ursprünglich stammt er aus dem Nachwuchs der EJ Kassel
  
Harzer Falken
(RLNO)  Die Falken haben auf die Verletzungsmisere reagiert und haben Nicklas Müller verpflichtet. Der 24-jährige Allrounder, der sowohl in der Defensive, als auch in der Offensive einsetzbar ist, spielte in den letzten vier Jahren in der Oberliga für den Herner EV und den Herforder EV
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Goalie Tizian Winkelsträter hat mit etwas Verspätung nun auch beim EC Bergisch Land für die aktuelle Saison verlängert. Der 32-Jährige spielt bereits seit 2013 für die Raptors
  
EC Peiting
(OLS)  Verteidiger Dominik Zerhoch fällt wegen einem Kiferbruch auf unbestimmte Zeit aus
  
Selber Wölfe
(OLS)  Die Blue Devils Weiden haben Torhüter Conner McLeod mit einer Förderlizenz für die Wölfe ausgestattet. Der 21-Jährige sammelte in der letzten Saison noch beim Rivalen Bayreuth mittels Förderlizenz Spielpraxis
  
Red Bull München
(DEL)  Verteidigertalent Rio Kaiser hat sich bei einem Einsatz für den SC Riessersee eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird bis mindestens zum jahresende ausfallen
  
EHC Essen Ruhr
(BZLW)  Mit Ben Prothmann kommt ein weiterer Torhüter zum EHC. Der 20-Jährige wechselt aus Dinslaken, wo er in der 1b, sowie im Nachwuchs aktiv war, an den Westbahnhof
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Max Zergiebel wird wegen einer Knieverletzung für etwa zwei Monate fehlen. Ausserdem fällt auch Justin Büsing für einen Monat wegen einer Oberkörperverletzung aus. Um die Ausfälle zu kompensieren wurden Justin Scheck und Philipp Nuss von den Heilbronner Falken mit Förderlizenzen für die Steelers ausgestattet. Beide stammen ursprünglich aus dem eigenen Nachwuchs und spielten bis zur letzten Saison noch für die Steelers
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Der EVD muss künftig auf seinen kanadischen Topscorer Blake Luscombe verzichten. Der 31-Jährige, der vor zwei Jahren zu den Isar Rats kam, hat sich eine Kreuzbandverletzung zugezogen und wird damit nicht nur für die ganze Saison ausfallen, sondern wird nun auch seine aktive Laufbahn damit beenden
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Stürmer Louis Postel wird verletzungsbedingt für mindestens einen Monat nicht zur Verfügung stehen
 
Diez-Limburg Rockets
(RLW)  Stürmer Sebastian Brockelt wechselt vom Neusser EV zur EGDL. Der 29-Jährige konnte im NEV-Trikot in vier Spielen ein Tor und fünf Assists erzielen. Er spielte schon in der DEL2 und mehrere Jahre in der Oberliga. Vor seinem Engagement in Neuss ging er für den ESV Bergisch Gladbach und die Ratinger Ice Aliens aufs Eis
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Der ESC hat sich in beidseitigem Einvernehmen von Stürmer David Hornak getrennt. Der 33-jährige Slowake kehrte erst im Sommer vom EC Balingen zu den Hawks zurück. In der laufenden Saison hat er noch kein Punktspiel für den ESC bestritten
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  Nach sieben Jahren im Trikot der Black Eagles wird Verteidiger Jan Babij den verein verlassen. Der 23-Jährige steht aus beruflichen und zeitlichen gründen nicht weiter zur Verfügung
  

   

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ehcredbullmuenchenRed Bull München: Das Meisterinterview mit Trainer Don Jackson - „Die beiden ausverkauften Hockey-HALLEluja-Spiele brachten die Wende“

(DEL)  Don Jackson hat es wieder einmal geschafft. Nach zuvor fünf Meistertiteln mit den Eisbären Berlin führte der 59-jährige Cheftrainer der Red Bulls nun auch die Münchner erstmals zur Deutschen Meisterschaft. Mit Tränen der Freude stand der Meistertrainer am vergangenen Freitag nach Spielende in Wolfsburg auf dem Eis und genoss den überschwänglichen Jubel seiner Spieler.
Im großen Meisterinterview spricht der Erfolgscoach über den Saisonverlauf, nennt die Gründe für den Titelgewinn und blickt bereits auf die nächste Spielzeit voraus.


ihp-interview-kleinDon Jackson, die Saison ist vorbei und endete mit dem ersten Meistertitel für die Red Bulls. Haben Sie diesen großen Erfolg schon realisiert?
Don Jackson: „Ja, den Titel habe ich unmittelbar mit der Schlusssirene realisiert. Da wusste ich, dass es Realität ist und wir unser großes Ziel erreicht haben. Du siehst die gewaltigen Emotionen und die freudestrahlenden Gesichter um dich herum. In diesem Moment begreifst du den großen Erfolg. Das ist die Belohnung für die harte Arbeit, die dahinter steckt.“

Die letzten Tage waren sicher sehr aufregend und anstrengend. Es wurde viel gefeiert und es gab nur wenig Schlaf. Wie sehr haben Sie diese Zeit genossen?
„Ich denke, jeder von uns hat die letzten Tage sehr intensiv erlebt. Zeit zum Schlafen findet man immer (lacht). Speziell der Montag im Rathaus, die Busfahrt durch die Stadt und die anschließende Feier mit den Fans war für die Spieler ein einmaliges Erlebnis. Dafür sind wir sehr dankbar. Alle Feierlichkeiten waren für die Mannschaft sehr emotional.“

Blicken wir noch einmal auf den Saisonverlauf zurück. Was waren aus Ihrer Sicht die Hauptgründe für diese erfolgreiche Spielzeit?
„Als die Jungs zusammen kamen, haben wir zunächst Zeit gebraucht. Wir hatten in den ersten 20 Spielen noch nicht die Konstanz in unserer Leistung, die wir uns vorgestellt haben. Wenn es nicht gut läuft, geht es darum, schnell wieder aufzustehen und den Blick nach vorne zu richten. Dafür braucht man Spieler mit Führungsqualitäten. Und die hatten wir. Spätestens mit den Erfolgen gegen Augsburg und Berlin Ende des Jahres hatten wir uns gefunden.“

Waren also die mit jeweils 10.000 Zuschauern ausverkauften „Hockey HALLEluja“-Erfolge Ende Dezember gegen Augsburg und Berlin der eigentliche Wendepunkt in der Saison?
„Es scheint tatsächlich so, dass diese beiden Partien entscheidend für den weiteren Saisonverlauf waren. Es war eine großartige Erfahrung für die Jungs, in der Olympiahalle vor jeweils 10.000 Zuschauern gegen zwei solch starke Mannschaften zu gewinnen. Die Fans haben uns durch ihren Support viel Selbstvertrauen gegeben, welches wir mit in die nächsten Monate nehmen konnten. Auch in der Stadt ist von da an eine echte Euphorie entstanden. Alleine in den Playoffs hätten wir für manche Begegnungen 20.000 Tickets verkaufen können.“

Rechtzeitig zu den Playoffs war die Mannschaft dann in Topform und benötigte lediglich 14 Spiele für den Titel. Zu Hause blieb das Team sogar ungeschlagen und hat alle acht Spiele gewonnen. Was war anders im Vergleich zur Hauptrunde?
„Wir waren ganz einfach bereit für die Playoff-Zeit. Wir haben lange vorher darüber geredet und wussten, was uns erwarten würde. So waren wir gut vorbereitet. Je länger die Jungs zusammen gespielt haben, umso besser klappte das Verständnis für unser System auf dem Eis. Einige Spieler wie beispielsweise Yannic Seidenberg oder Frank Mauer stießen nach ihren Verletzungen zurück zum Team. Das hat uns ebenso geholfen wie die Tatsache, dass wir während der Playoffs nur wenige Verletzungen kompensieren mussten. All diese Faktoren führten dazu, dass wir rechtzeitig unsere beste Form gefunden haben.“

Nach der Saison ist vor der Saison, die Spielzeit 2016/2017 steht an. Worauf kommt es in der Sommerpause an?
„Wir haben inzwischen mit allen Spielern Einzelgespräche geführt und dabei natürlich auch über den Sommer gesprochen. Die deutschen Akteure werden in verschiedenen Gruppen zusammen trainieren, die ausländischen Spieler absolvieren ihr Training in der Heimat. So wollen wir uns in eine gute Form bringen, um rechtzeitig zum Start der Champions League bereit zu sein. Aber die nächste Zeit ist für uns alle zur Erholung gedacht. Es ist wichtig, vom Eishockey gedanklich abzuschalten. Wir freuen uns auf den Sommer.“

Den Titel zu gewinnen ist das eine, ihn erneut zu holen das andere. Wie schwer wird die Titelverteidigung?
„Uns erwartet auch in der nächsten Saison eine sehr schwierige Aufgabe. Wir wissen, dass wir vom ersten Spiel an die Gejagten sind. Jeder will den amtierenden Meister schlagen. Darauf sind wir eingestellt. Am Anfang einer Saison hat jedes Team dasselbe Ziel: Spiele zu gewinnen. Und wir werden versuchen, uns von Spiel zu Spiel immer weiter zu verbessern. Das wird unsere große Herausforderung für die nächste Saison.“


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Mittwoch 27.April 2016
Red Bull München
EHCM - rbm
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