Newsticker

    
November 26
                         
Movember
                             
SC Riessersee spende jetzt
     
   
  www.ihp .hockey
  KURZNACHRICHTEN  

           
 
EV Füssen
(OLS)  Nach Fabio Sarto haben die Ravensburg Towerstars nun auch Torhüter Bruno Cicek, Verteidiger Ryan Odude und Stürmer Anselm Gerg mit Förderlizenzen für den EVF ausgestattet. Zuvor waren diese noch für den EV Lindau spielberechtigt
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Vom Hamburger SV wechselt Stürmer Noel Timmermann zu den Icefighters. Der 21-Jährige wechselte erst in der Sommerpause vom ECW Sande zum HSV. Ursprünglich stammt er aus dem Nachwuchs der EJ Kassel
  
Harzer Falken
(RLNO)  Die Falken haben auf die Verletzungsmisere reagiert und haben Nicklas Müller verpflichtet. Der 24-jährige Allrounder, der sowohl in der Defensive, als auch in der Offensive einsetzbar ist, spielte in den letzten vier Jahren in der Oberliga für den Herner EV und den Herforder EV
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Goalie Tizian Winkelsträter hat mit etwas Verspätung nun auch beim EC Bergisch Land für die aktuelle Saison verlängert. Der 32-Jährige spielt bereits seit 2013 für die Raptors
  
EC Peiting
(OLS)  Verteidiger Dominik Zerhoch fällt wegen einem Kiferbruch auf unbestimmte Zeit aus
  
Selber Wölfe
(OLS)  Die Blue Devils Weiden haben Torhüter Conner McLeod mit einer Förderlizenz für die Wölfe ausgestattet. Der 21-Jährige sammelte in der letzten Saison noch beim Rivalen Bayreuth mittels Förderlizenz Spielpraxis
  
Red Bull München
(DEL)  Verteidigertalent Rio Kaiser hat sich bei einem Einsatz für den SC Riessersee eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird bis mindestens zum jahresende ausfallen
  
EHC Essen Ruhr
(BZLW)  Mit Ben Prothmann kommt ein weiterer Torhüter zum EHC. Der 20-Jährige wechselt aus Dinslaken, wo er in der 1b, sowie im Nachwuchs aktiv war, an den Westbahnhof
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Max Zergiebel wird wegen einer Knieverletzung für etwa zwei Monate fehlen. Ausserdem fällt auch Justin Büsing für einen Monat wegen einer Oberkörperverletzung aus. Um die Ausfälle zu kompensieren wurden Justin Scheck und Philipp Nuss von den Heilbronner Falken mit Förderlizenzen für die Steelers ausgestattet. Beide stammen ursprünglich aus dem eigenen Nachwuchs und spielten bis zur letzten Saison noch für die Steelers
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Der EVD muss künftig auf seinen kanadischen Topscorer Blake Luscombe verzichten. Der 31-Jährige, der vor zwei Jahren zu den Isar Rats kam, hat sich eine Kreuzbandverletzung zugezogen und wird damit nicht nur für die ganze Saison ausfallen, sondern wird nun auch seine aktive Laufbahn damit beenden
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Stürmer Louis Postel wird verletzungsbedingt für mindestens einen Monat nicht zur Verfügung stehen
 
Diez-Limburg Rockets
(RLW)  Stürmer Sebastian Brockelt wechselt vom Neusser EV zur EGDL. Der 29-Jährige konnte im NEV-Trikot in vier Spielen ein Tor und fünf Assists erzielen. Er spielte schon in der DEL2 und mehrere Jahre in der Oberliga. Vor seinem Engagement in Neuss ging er für den ESV Bergisch Gladbach und die Ratinger Ice Aliens aufs Eis
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Der ESC hat sich in beidseitigem Einvernehmen von Stürmer David Hornak getrennt. Der 33-jährige Slowake kehrte erst im Sommer vom EC Balingen zu den Hawks zurück. In der laufenden Saison hat er noch kein Punktspiel für den ESC bestritten
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  Nach sieben Jahren im Trikot der Black Eagles wird Verteidiger Jan Babij den verein verlassen. Der 23-Jährige steht aus beruflichen und zeitlichen gründen nicht weiter zur Verfügung
  

   

 Stichwortsuche:

pennydelWie viel verdient ein Eishockeyspieler in der DEL?


Die Frage, wie viel verdient ein Eishockeyspieler in der höchsten deutschen Spielklasse, beschäftigt Fans, Nachwuchstalente und Branchenkenner gleichermaßen. Während in der NHL die Gehälter öffentlich einsehbar sind und astronomische Summen erreichen, herrscht in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) oft Rätselraten über die tatsächlichen Verdienstmöglichkeiten. Die Spanne ist groß, die Unterschiede zwischen Jungprofi und etabliertem Star sind gewaltig – und die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt, dass sich das Eishockey Profi Gehalt in Deutschland in einer spannenden Phase befindet.

Screenshot 4173

Die nackten Zahlen: Was verdient ein DEL-Spieler wirklich?

Wer nach konkreten Zahlen sucht, stößt schnell auf eine ernüchternde Erkenntnis: Es gibt keine offiziellen Gehaltslisten. Die Klubs sind privatwirtschaftlich organisiert und halten ihre Verträge unter Verschluss. Dennoch lassen sich aus Berichten, Insider-Informationen und Branchengesprächen verlässliche Größenordnungen ableiten. Die positive Entwicklung der Liga in den letzten Jahren erinnert in ihrer Dynamik durchaus an manche Fußball-Prognosen, die für den deutschen Spitzenfußball ein stetiges Wachstum vorhersagen – auch wenn die absoluten Summen im Eishockey deutlich bescheidener ausfallen.

DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke selbst hat die Gehaltsspanne in einem Interview mit „Dump & Chase“ wie folgt beziffert: „Wir sind relativ konstant bei einem Durchschnittsgehalt von 150.000 bis 200.000 € brutto. Es verdient niemand Millionenbeträge, 400.000 € ist das Ende der Fahnenstange.“

Das Durchschnittsgehalt DEL liegt damit in einem Bereich, der für viele überraschend moderat ausfällt – besonders im Vergleich zu den Millionenverträgen der nordamerikanischen NHL. Während in anderen europäischen Ligen wie der Schweiz oder Russland Spitzenverdiener durchaus siebenstellige Jahresgehälter einstreichen, bleiben die deutschen Top-Clubs in einem überschaubaren finanziellen Rahmen.

Die Gehaltsstruktur in der DEL lässt sich grob in drei Kategorien unterteilen:

  • - Rookies und junge Spieler: Am Anfang der Karriere stehen oft Gehälter zwischen 40.000 und 80.000 Euro. Für Nachwuchsspieler, die aus den eigenen Juniorenabteilungen oder aus der DEL2 kommen, ist das ein solider Einstieg – aber bei Weitem kein Reichtum.

  • - Etablierte Durchschnittsspieler: Der Großteil der DEL-Profis bewegt sich im Bereich von etwa 90.000 bis 200.000 Euro brutto pro Saison. Das ist ein gutes Einkommen, das aber angesichts der kurzen Karriere und der körperlichen Belastung des Sports relativiert werden muss.

  • - Top-Stars und Nationalspieler: Die absolute Elite der Liga kann Gehälter von 250.000 bis zu 400.000 Euro brutto erzielen. Spieler wie der frühere NHL-Profi Tobias Rieder beim EHC Red Bull München dürften sich in dieser Kategorie bewegen.

Ein besonders prominentes Beispiel für ein Spitzengehalt lieferte der Transfer von Justin Schütz von den Kölner Haien zu den Adler Mannheim zur Saison 2025/26. Die „Bild“ berichtete von einem geschätzten Netto-Gehalt von 230.000 Euro jährlich. Der „Mannheimer Morgen“ hielt diese Summe zwar für „zu hoch gegriffen“, doch unabhängig vom exakten Betrag zeigt der Fall, welche Summen für die begehrtesten deutschen Spieler mittlerweile aufgerufen werden. Für die DEL und das Eishockey Gehalt Deutschland insgesamt ist dies eine stattliche Größenordnung.

Der große Vergleich: DEL, NHL, Schweiz und Schweden im Gehalts-Check

Um die DEL Spieler Gehalt-Dimension richtig einzuordnen, lohnt ein Blick über den Tellerrand. Das Eishockeyspieler Gehalt in Deutschland rangiert im europäischen Vergleich im oberen Mittelfeld – aber es gibt deutliche Unterschiede.

Die NHL ist mit Abstand die finanziell dominierende Liga der Welt. Der Mindestvertrag in der nordamerikanischen Elite-Liga liegt bei etwa 775.000 US-Dollar pro Saison – das ist mehr, als ein Topverdiener in der DEL überhaupt erreichen kann. Leon Draisaitl, einer der bestbezahlten deutschen Sportler überhaupt, kassiert in der NHL geschätzte 14 Millionen Euro pro Jahr. Eine Summe, die in der DEL völlig utopisch ist.

In Europa sieht die Hierarchie wie folgt aus: Die Schweizer National League gilt als das finanzielle Schwergewicht. Hier sind Netto-Verträge üblich, und Top-Spieler können Gehälter erzielen, die in Deutschland schlicht nicht finanzierbar sind. Für DEL-Klubs ist es kaum möglich, mit den Schweizer Angeboten mitzuhalten.

Die DEL und die Schwedische Hockey League (SHL) bewegen sich auf einem ähnlichen Niveau. Beide Ligen bieten ihren Spielern vergleichbare Verdienstmöglichkeiten, wobei die DEL in den letzten Jahren tendenziell aufgeholt hat. Dahinter folgen die tschechische Extraliga und die österreichische Liga mit deutlich niedrigeren Gehaltsstrukturen.

Im direkten Vergleich mit den Fußball-Bundesliga-Gehältern wird besonders deutlich, dass Eishockey in Deutschland finanziell eine andere Welt ist. Während durchschnittliche Fußball-Bundesliga-Profis oft mehrere Millionen Euro verdienen, sind Eishockey Profi Gehalt-Strukturen deutlich bescheidener. Die Sportart mag in der öffentlichen Wahrnehmung präsent sein, in der Gehaltstabelle der deutschen Profiligen rangiert sie jedoch weit hinter dem Fußball.

Die große Debatte: Braucht die DEL einen Salary Cap?

Der spektakuläre Transfer von Justin Schütz von Köln nach Mannheim hat eine alte Diskussion neu entfacht: Ist es nicht an der Zeit, eine Gehaltsobergrenze – einen sogenannten Salary Cap – in der DEL einzuführen?

Die Argumente für eine solche Regelung sind einleuchtend. Ein Salary Cap würde verhindern, dass die finanzstärksten Klubs den Wettbewerb um die besten Spieler dominieren und damit die sportliche Balance der Liga gefährden. Berlins Geschäftsführer Thomas Bothstede hält die Idee für „relativ gut“ und meinte: „Die Liga sollte sich vielleicht einmal damit auseinandersetzen.“

DEL-Boss Gernot Tripcke winkt jedoch ab. Seine Begründung: „Kartellrechtlich ist die Sache in Europa nicht zu realisieren.“ Der führende deutsche Sportrechtler Prof. Christoph Schickhardt widerspricht jedoch entschieden: „Kartellrechtlich hat das mit der Sache nichts zu tun. Man hat ja noch nicht einmal den Versuch in diese Richtung unternommen. Was in den USA, in der NHL, seit Jahren erfolgreich praktiziert wird, sollte doch auch in Europa kein Problem sein.“

Die Frage ist also weniger eine juristische als vielmehr eine politische. Ist der Wille für die Einführung eines Salary Caps bei allen Klubs der Liga vorhanden? Wahrscheinlich nicht. Und so wird das Wettrennen um die besten deutschen Spieler und die höchsten DEL Gehalt-Angebote auch in den kommenden Jahren weitergehen – solange, bis ein Klub über seine Verhältnisse lebt und die Konsequenzen spürt.

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt übrigens, dass die Idee nicht neu ist. Bereits Ende der 1990er Jahre gab es in der DEL Überlegungen für eine Gehaltsobergrenze. Doch durchgesetzt hat sich eine solche Regelung bis heute nicht.

Was bedeutet das Gehalt Eishockeyspieler DEL für die Spieler?

Wer die Zahlen hört, könnte meinen: 150.000 bis 200.000 Euro Durchschnittsgehalt – das klingt nach einem guten Leben. Und das ist es auch. Doch die Perspektive der Spieler relativiert die Summen.

Die Karriere eines Eishockey-Profis ist kurz. Die meisten Spieler beenden ihre aktive Laufbahn Mitte 30 – selten darüber hinaus. Das bedeutet: In gut 15 Berufsjahren muss das Vermögen für den Rest des Lebens erwirtschaftet werden. Hinzu kommt das hohe Verletzungsrisiko. Ein einziger schwerer Check oder ein unglücklicher Sturz kann eine Karriere beenden – und damit die Einnahmequelle versiegen lassen.

In der DEL sind zudem Netto-Verträge üblich. Das klingt zunächst vorteilhaft für die Spieler, bedeutet aber auch, dass die Klubs die gesamten Sozialabgaben und Steuern selbst tragen müssen – was die tatsächlichen Kosten für die Vereine deutlich erhöht.

Ein DEL Spieler Gehalt von 230.000 Euro netto – wie im Fall von Justin Schütz diskutiert – ist für einen 24-Jährigen eine beeindruckende Summe. Für die Klubs ist dies jedoch ein erheblicher finanzieller Kraftakt. Die Spieleretats der DEL-Klubs bewegen sich zwischen etwa 3 Millionen Euro für kleinere Vereine und bis zu 7 Millionen Euro für die finanzstärksten Klubs. Im Vergleich zu den Umsätzen der Klubs – die insgesamt bei rund 160 Millionen Euro pro Saison liegen – sind die Spielergehälter der größte und wichtigste Kostenblock.

Entwicklung und Zukunft: Steigen die Eishockey Gehalt Deutschland-Summen?

Die DEL ist im Aufwind. Die Zuschauerzahlen steigen, die Vermarktung wird professioneller, und das Interesse an der Sportart wächst. Diese positive Entwicklung schlägt sich auch in den Gehältern nieder.

Die Umsätze der DEL-Klubs sind im Schnitt um zehn Prozent gegenüber der Vorsaison gestiegen. 50 bis 60 Prozent der Einnahmen stammen aus Zuschauereintritten, 30 bis 40 Prozent aus Sponsoring. Diese Einnahmesteigerungen geben den Klubs mehr Spielraum bei den Gehältern – und die Spieler und ihre Berater wissen das natürlich.

Die Top-Gehälter haben in den letzten Jahren spürbar angezogen. Während vor einigen Jahren noch 200.000 Euro als absolutes Spitzengehalt galten, sind heute 300.000 bis 400.000 Euro möglich. Der Trend zeigt nach oben – und das Eishockey Gehalt Deutschland könnte in den kommenden Jahren weiter steigen.

Dennoch bleibt die DEL im europäischen Vergleich abgeschlagen hinter der Schweiz. Um die besten Spieler zu halten oder aus dem Ausland zu holen, müssen die deutschen Klubs mit den Gehältern mithalten können – ein Balanceakt zwischen sportlichem Ehrgeiz und wirtschaftlicher Vernunft.

Fazit: Ein solides Einkommen – aber kein Leben wie im Fußball

Die Frage „wie viel verdienen Eishockeyspieler in der DEL“ lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten. Die Spannweite ist groß: vom Rookie mit 40.000 Euro bis zum Star mit 400.000 Euro. Das durchschnittliche Gehalt Eishockeyspieler DEL liegt bei etwa 150.000 bis 200.000 Euro brutto – ein respektables Einkommen, das aber weit von den Millionensummen entfernt ist, die in der NHL oder im Fußball gezahlt werden.

Wer also fragt, was verdient ein DEL Spieler, erhält eine differenzierte Antwort: Es ist ein guter, solider Verdienst, der ein angenehmes Leben ermöglicht – aber kein Reichtum, der für Generationen ausreicht. Die Spieler müssen klug wirtschaften, ihre kurze Karriere nutzen und oft parallel für das Leben nach dem Eishockey vorsorgen.

Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt jedoch: Die DEL ist auf einem guten Weg. Die Gehälter steigen, die Liga wird professioneller, und die Attraktivität des Eishockey Profi Gehalt-Standorts Deutschland wächst. Mit der positiven wirtschaftlichen Entwicklung der Liga und den steigenden Zuschauerzahlen darf man gespannt sein, wohin die Reise in den kommenden Jahren geht. Eines ist sicher: Die DEL wird auch in Zukunft ein spannender und finanziell interessanter Arbeitgeber für Eishockeytalente aus aller Welt bleiben.
  

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login




Partner2


  
Noppe
 
 
   
facebook
 
 

 
www.ihp.hockey

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!