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  KURZNACHRICHTEN  

           
 
Wiehl Penguins
(RLW)  Mit Maik Kopetzki kommt ein junges Stürmertalent zum TuS. Der 20-Jährige ging ursprünglich aus dem Nachwuchs des Königsborner JEC hervor und spielte zuletzt im DNL-Nachwuchs der Kassel Huskies
  
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Tobias Brenninger ist von seinem Amt als Cheftrainer des ESC zurückgetreten. Auch sein Co-Trainer Florian Geisbeger wird nicht weitermachen. Beide führte persönliche Gründung für ihre Entscheidung an. Die Eispiraten belegen nach dem Aufstieg aus der Landesliga aktuell lediglich den letzten Tabellenplatz mit 3 Punkten aus 8 Spielen
  
EV Füssen
(OLS)  Nach Fabio Sarto haben die Ravensburg Towerstars nun auch Torhüter Bruno Cicek, Verteidiger Ryan Odude und Stürmer Anselm Gerg mit Förderlizenzen für den EVF ausgestattet. Zuvor waren diese noch für den EV Lindau spielberechtigt
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Vom Hamburger SV wechselt Stürmer Noel Timmermann zu den Icefighters. Der 21-Jährige wechselte erst in der Sommerpause vom ECW Sande zum HSV. Ursprünglich stammt er aus dem Nachwuchs der EJ Kassel
  
Harzer Falken
(RLNO)  Die Falken haben auf die Verletzungsmisere reagiert und haben Nicklas Müller verpflichtet. Der 24-jährige Allrounder, der sowohl in der Defensive, als auch in der Offensive einsetzbar ist, spielte in den letzten vier Jahren in der Oberliga für den Herner EV und den Herforder EV
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Goalie Tizian Winkelsträter hat mit etwas Verspätung nun auch beim EC Bergisch Land für die aktuelle Saison verlängert. Der 32-Jährige spielt bereits seit 2013 für die Raptors
  
Selber Wölfe
(OLS)  Die Blue Devils Weiden haben Torhüter Conner McLeod mit einer Förderlizenz für die Wölfe ausgestattet. Der 21-Jährige sammelte in der letzten Saison noch beim Rivalen Bayreuth mittels Förderlizenz Spielpraxis
  
EHC Essen Ruhr
(BZLW)  Mit Ben Prothmann kommt ein weiterer Torhüter zum EHC. Der 20-Jährige wechselt aus Dinslaken, wo er in der 1b, sowie im Nachwuchs aktiv war, an den Westbahnhof
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Der EVD muss künftig auf seinen kanadischen Topscorer Blake Luscombe verzichten. Der 31-Jährige, der vor zwei Jahren zu den Isar Rats kam, hat sich eine Kreuzbandverletzung zugezogen und wird damit nicht nur für die ganze Saison ausfallen, sondern wird nun auch seine aktive Laufbahn damit beenden
  

   

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selberwoelfeMit der Nummer 6 tritt ein ganz Großer ab - „besonderer Kontingentspieler“ verlässt den VER Selb

(OLS)  Kontingentspieler gab es im Selber Eishockey schon viele - und darunter auch wirklich viele gute. Einer, der zu der Sorte „extrem gut“ und dies über Jahre gehörte, wird künftig nicht mehr im Kader der Selber Wölfe stehen. Über 7 Jahre prägte er das Selber Eishockey und erzielte dabei beeindruckende Statistiken. Die Rede ist von Stürmer Kyle Piwowarczyk.

Der 34jährige Kanadier wird nach 7 Jahren und 366 Pflichtspieleinsätzen für die Selber Wölfe seine Zelte in Hochfranken abbrechen. Es ist ein schmerzhafter Abschied, der Trainer und Vorstandschaft gleichermaßen und intensiv beschäftigte. Dies lag keineswegs an seinen erbrachten Leistungen, sondern ist einer anderen Tatsache geschuldet. Jared Mudryk wird auf eigenen Wunsch und bekannten Gründen die Wölfe verlassen.

Durch seinen Abgang ist eine Centerstelle – Mittelstürmer – vakant, die bisher mit Jared sehr stark besetzt war. Diese Centerstelle ist eine Schlüsselstelle und ist wieder so stark wie möglich zu besetzen. Kyle Piwowarczyck, der eine Kontingentstelle besetzt, ist Außenstürmer und kann die Position von Jared Mudryk nicht ersetzen. Darum richten sich die Planungen von Trainer Henry Thom dahingehend aus, diese Centerposition mit einem neuen Kontingentspieler zu besetzen.

Dass Piwowarczyk während seiner Zeit bei den Wölfen sage und schreibe 619 Scorerpunkte erzielte, sagt deutlich aus, dass Piwo, wie er bei den Fans liebevoll genannt wurde, ein ganz besonderer Stürmer war. „Der Erfolg der letzten Jahre ist natürlich ein großer Verdienst von Piwo, der über Jahre zusammen mit Jared Mudryk und Herbert Geisberger die gefährlichste Sturmformation der Liga bildete“, so 2. Vorstand Thomas Manzei.

Nachdem der VER Selb zuvor über Jahre auf die tschechische Karte bei den Kontingentstellen setzte, kam 2011 der Umbruch. Mit körperbetonten, schnellem kanadischen Powereishockey wollten die Wölfe wieder zurück in die Erfolgsspur. „Die damalige Verpflichtung von Piwo war für uns ein absoluter Glücksfall, er kam, sah, und schoss sich sofort in die Herzen unserer Fans“, so Thomas Manzei im Rückblick. Noch heute erinnert sich Manzei genau an die Verpflichtung und das Zustandekommen. Frühzeitig und mehr als 1 Jahr vorher war der Vorstand im regen Kontakt mit einigen Spielervermittlern, insbesondere mit Lars Wünsche, der die Planungen kannte und verstand. Er informierte Manzei telefonisch, dass er den genau auf die Anforderungen passenden Spieler hätte und gab ihm seine Telefonnummer. Nach einigen Telefonaten fuhren Jürgen Golly und Thomas Manzei mit dem damaligen Coach Cory Holden wenige Wochen später zum Playoff-Spiel nach Halle gegen Bad Nauheim und trafen nach dem Spiel mit Piwo zusammen. Trainer und Vorstand waren vom Spiel und Gespräch gleichermaßen begeistert, danach ging alles ganz schnell und Piwo wechselte von Bad Nauheim zu den Selber Wölfen. „Es hat einfach vom ersten Tag an gepasst“, so Manzei im Rückblick.

Tore, Scorerpunkte – Kyle Piwowarczyk sammelte beides eifrig und fleißig, aber sein persönlicher Erfolg stieg ihm nie zu Kopfe. Starallüren waren dem sympathischen Kanadier, der besser deutsch sprach, als er selbst zugab, fremd. Die Selber Wölfe waren nach Rostock und Bad Nauheim seine dritte Deutschlandstation. Über die London Knights (OHL), die University of Western Ontario, wechselte Kyle Piwowarzyk zur Saison 2008/2009 erstmals nach Deutschland. Bei den Piranhas Rostock zeigte Kyle sofort, dass er ein Stürmer mit Torjägerinstinkt und zuverlässiger Passgeber zugleich ist. Bad Nauheim sicherte sich danach die Dienste von Piwowarczyk für zwei Jahre und auch dort spielte er sich sehr schnell mit vielen Toren und Vorlagen in die Herzen der dortigen Fans. Auch später in Selb – über all die Jahre gesehen – war es nicht anders.

Piwowarczyk war der Typ von Kontingentspieler, den sich die Fans seit Jahren sehnlichst wünschten. Zusammen mit seinen beiden kongenialen Partnern Jared Mudryk und Herbert Geisberger besaßen die Selber Wölfe über Jahre eine der gefährlichsten und treffsichersten Sturmreihen der Oberliga Süd. Von den eigenen Fans abgöttisch geliebt, von den gegnerischen Abwehrreihen gefürchtet.

Über viele Jahre stets auf konstant hohem Niveau – Piwowarczyk stand von Jahr zu Jahr in den Scorerlisten der Oberliga stets ganz oben. Torjäger, Vorlagengeber und ein Bullyspezialist – all das zeichnete den Wölfe-Spieler mit der Rückennummer 6 aus. „Er war einer der komplettesten Spieler der ganzen Liga“, so lautete auch das Urteil der Konkurrenz.


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Donnerstag 19.April 2018
Selber Wölfe
VERS - ud
    -  Kyle Piwowarczyk
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